Kipfer: „Schulmilchförderung - für Kinder und Milchbauern im Land und Kreis Böblingen wichtig.“

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Die Abgeordnete Birgit Kipfer fordert als verbraucherschutzpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion: „ Minister Hauk muss in Sachen Schulmilchförderung endlich handeln, anstatt Symbolpolitik zu betreiben.“

Die SPD weist die Milchbauern im Land angesichts ihrer kürzlichen Blockaden darauf hin, dass sie durch ein Schulmilchprogramm eine große Milchmenge absetzen könnten. Die Lan-desregierung habe diese Möglichkeit bislang sträflich vernachlässigt, „Minister Hauk be-schränkt sich darauf, vor den Kameras ein Glas Milch zu trinken und auf Pilotprojekte zu verweisen, anstatt bei der Schulmilch zu handeln“, so Kipfer.

Die neueste Stellungnahme der Landesregierung auf den SPD-Antrag, die Schulmilch wie-der stärker zu verbreiten, bestätigt den Abwärtstrend beim Milchkonsum in Schulen und Kin-dergärten. Nur noch an 6 Prozent der Grundschulen und an 1 bis 2 Prozent der Kindertages-stätten im Land erhalten Kinder derzeit noch Schulmilch - dies betrifft vor allem Regionen wie den Kreis Böblingen, in denen es einen starken strukturellen Wandel in den letzten Jahr-zehnten gegeben hat. Die an Kinder ausgegebene Milchmenge ging seit 1980 von über 10.000 Tonnen auf knapp 800 Tonnen zurück, also auf weniger als ein Zehntel. Die SPD hält deshalb ein neues Schulmilchprogramm für notwendig.

Da das derzeitige Schulmilchprogramm der EU für Molkereien und Schulen allein nicht att-raktiv sei, müsse das Land einige Cent pro Milchportion tragen. Die SPD fordert, dass das Land ebenso wie die EU 4,5 Cent pro Glas übernehmen solle. Wenn die Hälfte der Schüler erreicht werden würde, wäre das ein Betrag von rund zwei Millionen Euro. Sie könnten überwiegend aus dem Agrarhaushalt getragen werden. „Damit könnten die Milcherzeuger unterstützt und eine günstige gesunde Ernährung unserer Kinder gewährleistet werden“ so die Gärtringer Abgeordnete.

 
 

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