Gegen Vergessen für Demokratie e.V.

Die Demokratie, in der wir leben, ist ein enorm hohes und schützenswertes Gut. Zum bewussten Umgang mit der Demokratie gehört auch die Erinnerung an die Verbrechen in der deutschen Geschichte - aus diesem Grund arbeite ich ehrenamtlich für den Verein Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V. und habe vor Ort die Sektion Böblingen-Herrenberg-Tübingen gegründet, deren Sprecherin ich seit 2001 bin.

Eines unserer wichtigsten Projekte vor Ort ist eine Dokumentation über das ehemalige KZ-Außenlager in Hailfingen-Tailfingen, die unter dem Titel "Spuren von Auschwitz ins Gäu" im Markert-Verlag erschienen ist. Sie kann bei mir gegen 12,- € bezogen werden. Gegenwärtig arbeiten wir an der Konzeption einer Ausstellung zum ehemaligen KZ-Außenlager Hailfingen-Tailfingen, die im alten Rathaus Tailfingen eingerichtet werden soll.

Wer wir sind?

Gegen Vergessen

Erinnern und Wissen um die Ursprünge und die eigene Geschichte geben demokratischer Kultur Grundlage, Halt und Selbstbewusstsein. Die Zukunft der Demokratie hängt von ihnen ab.

Die Erinnerung an die unterschiedlichen Phasen deutscher Geschichte – nationalsozialistische Verbrechen und SED-Diktatur – im 20. Jahrhundert bedeutet nicht nur Anerkennung der Leiden und Gedenken an die Opfer, Würdigung von Widerstand und menschlichem Anstand, sondern auch moralische, individuelle und gesellschaftliche Hinwendung zur eigenen Vergangenheit. Unabhängig von persönlicher Schuld bildet sie die Voraussetzung dafür, dass jede Generation ihren eigenen Zugang zur Geschichte entwickelt. Die Lehren aus der Vergangenheit bilden in der Gegenwart Bausteine für eine gefestigte demokratische Zukunft.

Für Demokratie

Die Erfahrungen des vergangenen Jahrhunderts zeigen, dass die Menschenrechte auch in modernen Gesellschaften stets aufs Neue durchgesetzt und verteidigt werden müssen. Das gilt für heute ebenso wie für morgen, in unserer Gesellschaft und auch anderswo.

Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit sind in allen Bevölkerungsgruppen weit verbreitet. Die Ausgrenzungs- und Gewaltbereitschaft gegen soziale Randgruppen, "Andersartige" und "Fremde" nimmt zu. Diese Entwicklung ist eine Herausforderung für den demokratischen Staat. Verlangt werden muss deshalb das Engagement aller gesellschaftlicher Organisationen und nicht zuletzt ein bewusstes Eintreten des Einzelnen gegen jegliche Form von Diskriminierung eines anderen.

Ohne Angst anders sein in unserer Gesellschaft: In ihr müssen sich gegenseitige Anerkennung, Respekt und Verantwortungsgefühl frei entwickeln. Wir wollen die Grundwerte im Alltag weiter verankern und dabei einer vielgestaltigen Auseinandersetzungskultur den notwendigen Raum schaffen. Wir wollen dazu beitragen, Demokratie als Lebensform unserer Gesellschaft zu festigen. Sie bedingt für den demokratischen "citoyen" unserer Zeit nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten; etwa die Pflicht, einem demokratiefeindlichen Totalitarismus mit Entschiedenheit rechtzeitig entgegenzuwirken.

Wie wir arbeiten

Wir führen Veranstaltungen und Projekte auf lokaler und regionaler Ebene durch.

Wir erstellen Angebote für Schulen, Aus- und Weiterbildung und der aktuellen Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus.

Wir beraten und unterstützen Projekte und Initiativen, die sich als Ausdruck einer lebendigen Zivilgesellschaft mit der lokalen und regionalen deutschen Geschichte auseinandersetzen und/oder sich gegen politischen Extremismus, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung von Minderheiten wenden.

Mehr dazu unter www.gegen-vergessen.de

 

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Aktuelles aus Berlin

21.01.2019 20:33 100 Jahre Frauenwahlrecht
Wir feiern 100 Jahre Frauenwahlrecht! Endlich durften Frauen wählen und gewählt werden. Seit 100 Jahren treten wir nun gemeinsam für unser Ideal der Gleichstellung ein. Es ist noch viel zu tun. Auf die nächsten 100! STARKE STIMMEN FÜR DEMOKRATIE

21.01.2019 20:30 Ein Bündnis für Parität!
Fraktionsübergreifend fordern weibliche und männliche Abgeordnete des Bundestages ein Paritätsgesetz für die gleiche Anzahl von Frauen und Männern im Parlament. Katja Mast und  Eva Högl erläutern die Gründe und das Vorgehen. „Veränderungen im Wahlrecht gab es immer nur, wenn mutige Frauen sich für ihre Rechte eingesetzt haben und mutige Männer mit Ihnen gekämpft haben. Gerade die Entstehung des Grundgesetzes

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