Birgit Kipfer: „ Rauchmelder schützen Leben und müssen gesetzlich vorgeschrieben werden.“

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Anlässlich der Verabschiedung der Änderung der Landesbauordnung im Landtag hat die SPD-Landtagsfraktion erneut beantragt, die Anbringung von Rauchmeldern in Schlafräumen und Kinderzimmern gesetzlich vorzuschreiben. „Dies wurde gegen alle Vernunft von den Regierungsfraktionen CDU und FDP abgelehnt“ empört sich die SPD-Abgeordnete Birgit Kipfer.

Die Erfahrungen der Feuerwehr hätten eindeutig die Notwendigkeit einer solchen gesetzlichen Vorschrift bestätigt, weil es immer wieder vorkomme, dass Menschen, die beispielsweise im Schlaf vom Feuer überrascht würden, eine deutlich geringere Überlebenschance haben. „Mehr Chancen haben diejenigen, die vom gellenden Ton der Rauchmelder geweckt würden, bevor die Feuerwehr eintrifft“, erklärte Birgit Kipfer. Dies bestätigen auch die Erfahrungen anderer europäischer Länder, in welchen die Ausstattung von Wohnungen mit Rauchmeldern zu einer erheblichen Reduzierung der Todesfälle führt. Auch in etwa der Hälfte aller Bundesländer, so Kipfer, sei die Pflicht zur Anbringung von Rauchmeldern bereits eingeführt worden.

„Wir können jetzt nur noch an die Bevölkerung appellieren“, so die Abgeordnete, „sich ernsthaft mit Rauchmeldern auseinander zu setzen und diese in ihren Wohnungen anzubringen. Sie kosten nicht viel und erhöhen die Überlebenschancen im Fall eines Brandes erheblich.“

 
 

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