Birgit Kipfer: „Jetzt muss qualifiziert werden.“

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Die Landtagsabgeordnete Birgit Kipfer sieht Handlungsbedarf in Sachen Weiterqualifizierung. Der Daimler-Vorstand habe erklärt, dass die Arbeitsplätze in Sindelfingen gesichert seien. Wenn der Autobauer weiterhin vor allem einen Schwerpunkt in Sachen Entwicklung in Sindelfingen sähe und die E- und S-Klasse definitiv in im Kreis Böblingen gebaut würde, dann käme es jetzt darauf an, dass die Anstrengung für die Qualifikation von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Region intensiviert würde.

„Besonders jetzt ist auch Daimler in der Verantwortung seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fortzubilden, damit das Unternehmen auf die Anforderungen der Zukunft vorbereitet ist und die Arbeitsplätze im Kreis Böblingen auch in Zukunft gesichert werden können,“ so die Abgeordnete.

Die SPD-Landtagsabgeordnete sieht jedoch ebenfalls die Landesregierung in der Pflicht. „Allein der Lehrstellenrückgang von landesweit Minus 2,7 Baden-Württemberg zeigt, dass gehandelt werden muss. Wer den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg und vor allem Kreis Böblingen sichern will, muss jetzt einem drohenden Fachkräftemangel in der Zukunft entgegenwirken. Auch müssten die Bildungspotenziale aller Schülerinnen und Schüler voll ausgeschöpft werden. „5,5 Prozent eines Jahrgangs brechen die Schule in Baden-Württemberg ab“, so Kipfer besorgt. „dies darf es in Zukunft nicht geben.“ Dies mache eine andere Bildungspolitik mit starker individueller Förderung notwendig. „Kein Kind darf verloren gehen und Ingenieure wachsen leider noch nicht auf Bäumen, sondern müssen jetzt ausgebildet werden,“ so Kipfer.

 
 

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